Dieser Frage ging die 6c beim forschend-entdeckenden Lernen der Zeit des Nationalsozialismus mit dem Programm “Geschichte in Bewegung” nach. Zunächst erforschten die Schüler*innen Gegenstände und Biografien von 1939-45 im Geschichtslabor des Jugendmuseums. Am zweiten Tag ging es mit spielerischen Übungen um eigenes Handeln und den Umgang mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Antisemitismus am Lernort von “7xjung”. Am letzten Tag besuchte die Klasse die Blindenwerkstatt von Otto Weidt und entdeckte authentische Geschichte von Hilfe und Zivilcourage während der NS-Zeit.
In weiteren Projekttagen befassten sich die Schüler*innen mit dem heutigen Alltag junger Jüdinnen und Juden in Deutschland und lernten anhand von Gegenständen und Filmmaterial jüdisches Leben kennen. Außerdem kam eine Freiwillige des Projekts von “meet a jew” zu uns und beantwortete die Fragen der Schüler*innen zu ihrem Leben als Jüdin in Berlin. Zum Abschluss der Einheit besucht uns unser FSJ-ler, dessen Urgroßeltern in den Niederlanden während des 2. Weltkrieges eine jüdische Jugendliche aus Schöneberg bei sich aufnahmen und ihr dadurch das Leben retteten. Die Geschichte von ihr und ihrer Schwester, die um die Ecke unserer Schule aufgewachsen waren, bewegte die Kinder sehr.
von Fr. Wank



