

1990 fing es an. Einigen war der Schulhof zu grau. Wem zuerst, das weiß eigentlich keiner mehr so richtig. Grüner und bunter sollte es werden; Pflanzen und Blumen sollten her.
Viel hat sich in den vergangenen Jahren auf unseren Schulhof getan. Was alles entstanden ist, soll auf den nachfolgenden Seiten gezeigt werden.
Wichtig war: Es sollte kein - auch noch so schöner - Park entstehen, den man sich mit Freuden zwar ansieht, aber eben auch nur anschaut.
Es sollte auch keine Grünanlage entstehen, die eine Gartenbaufirma für uns - sei es noch so gekonnt - anlegt.
Wir wollten, dass auf unserem Schulhof ein Stück Natur entsteht, gestaltet von den Kindern, Eltern und Lehrern unserer Schule. In dieser Natur sollten sich die Kinder uneingeschränkt bewegen können.
Das klingt so einfach. Aber unzählige Stunden Arbeit haben sich in den vergangenen Jahren angehäuft. In tiefer Erinnerung ist mir die Pflanzaktion in einem kalten Februar: 2000 Pflanzen haben da unsere Kinder mit ihren Lehrer/innen in den Boden gebracht. Während der ganzen Zeit regnete es. Zum Glück ging es nicht immer so mühselig zu: Besonders gelungen war unser Arbeits-Wochenende mit Kultur, Esssen, Trinken, Tanz und Zaubereien.
So viele Denkleistungen, planerische Arbeiten und viele Fortbildungen waren nötig!!
Naturnähe in einem Innenstadtbezirk wollten wir für unsere Kinder schaffen. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die Kinder die Natur lieben lernen. Was man liebt, verteidigt man gegen drohende Zerstörung.
Kinder, Eltern und Lehrer/innen werden weiter an der Gestaltung "ihres Natur-Raums" arbeiten.
Wir werden nie fertig sein.
Palzkill, Schulleiter, Juni 1997

