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Das Leben in der Grossstadt: Strassen - Autos - Verkehrslärm - Bremsengekreische - Asphaltflächen mit parkenden Autos, Häuser - Steinwüste Die typische Schule: Ein riesiger Kasten - beschmierte Wände - Asphaltflächen, wenige Orte zum Wohlfühlen, lange graue Gänge, die Klassen grau und beschmiert, traurig.
Wie viele Kinder verbringen in einer solchen Umgebung den grössten Teil des Tages - und wie viele Lehrer?
Eine solche Umgebung macht aggressiv, macht unzufrieden - am Ende wissen wir nicht einmal weshalb. Wir sehen nicht mehr, wir riechen nicht mehr, wir fühlen nicht mehr - die Umgebung ist uns fremd - wir machen sie uns nicht zu eigen, obwohl sie unser eigen ist, obwohl wir mehr als die Hälfte unseres Tages dort verbringen.
Die Scharmützelsee-Schule - eine Schule, die circa 15 Jahre lang nicht renoviert worden war - ein schöner alter Backsteinbau, aber innen schmutzig und verkommen. Die Lehrer/innen dieser Schule haben nicht gewartet, bis das Geld für die Renovierung vorhanden sein würde - sie griffen selber zum Pinsel. Eine Kunstlehrerin bemalte zusammen mit den Kindern in jahrelanger Arbeit fast alle Schulflure. Hier gibt es keine Schmierereien an den Wänden und jeder geniesst die freundliche Atmosphäre. Inzwischen wurde die Schule renoviert und die Bemalungen erstrahlen in besonders schönem Glanz.
Unser Schulhof - eine Asphaltwüste. Sollten wir warten bis ein Grünflächenamt eine Planung durchführt? Würde sie unseren Wünschen an einen Garten gerecht werden? Welches sind eigentlich unsere Ansprüche an einen Garten für so viele Schüler und Lehrer?
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