Schulhofbegrünung und -gestaltung

Unserer Schulhof: Eine grüne Oase inmitten der Großstadt

Eine Hügellandschaft mit Kriechtunnel zum Verstecken spielen, ein Weideniglu, einen Bauerngarten und eine Kräuterspirale.

In den Klassenbeeten begrüßen im Frühling Schneeglöckchen und Narzissen die ersehnte Jahreszeit. Aber auch Kletterfelsen, Spielplatz mit Rutsche und Kletterspinne auf einer großen Sandfläche und ein großer Sportplatz gehören dazu. Das „Wäldchen“ im Hangbereich mit seiner alten Platane hat sogar etwas Geheimnisvolles. Unser Schulhof regt zu Bewegung an und bietet Raum für die Sinne.

2009 wurde eine Pergola im Bauerngarten fertig gestellt und ein Rindenmulchweg angelegt. Ein neu gebautes Fahrradhaus bietet Platz für Schulfahrräder und Spieltonnen für Schulhofspielzeug.

Die Grüngruppe

Es gibt eine „Grüngruppe“, die sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr im Lehrerzimmer trifft. Alle interessierten Eltern und Lehrer sind herzlich eingeladen, hier mitzuarbeiten. Die Grüngruppe plant, welche Arbeiten notwendig sind, um unseren Schulhof zu erhalten und zu verschönern. Jedes Jahr im Frühling sind Schüler, Eltern und Lehrer besonders aktiv, um die Grünanlagen zu pflegen.

Außerdem finden Projekttage in den Klassen statt, an denen jede Klasse ihr Beet bepflanzt und pflegt.

 

Pflanztag 2012

 

„Grüne“ Projekttage

So fing alles an

1990 – unser Schulhof gleicht einer Asphaltwüste. Sollten wir warten bis das Grünflächenamt eine Planung durchführt? Würde sie unseren Wünschen entsprechen?

Welches sind eigentlich unsere Ansprüche an so einen Garten? Wir sehen nicht mehr, wir riechen nicht mehr, wir fühlen nicht mehr – die Umgebung ist uns fremd – wir machen sie uns nicht zu eigen, obwohl sie unser eigen ist, obwohl wir mehr als die Hälfte unseres Tages dort verbringen.
Wir wollten, dass auf unserem Schulhof ein Stück Natur entsteht, gestaltet von Kindern, Lehrern und Eltern unserer Schule.

Unzählige Stunden Arbeit haben sich in den vergangenen Jahren angehäuft. Z. B. die Pflanzaktion in einem kalten Februar: 2000 Pflanzen haben die Kinder mit ihren Lehrer/innen in den Boden gebracht. Während der ganzen Zeit regnete es. Zum Glück ging es nicht immer so mühselig zu: Besonders gelungen waren (und sind) die Arbeitswochenenden mit Kultur, Essen und Trinken. So viele Denkleistungen, planerische Arbeiten und viele Fortbildungen waren nötig. Naturnähe in einem Innenstadtbezirk wollten wir für unsere Kinder schaffen. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die Kinder die Natur lieben lernen. Was man liebt, verteidigt man gegen drohende Zerstörung.

 

Der Förderpreis

Die Scharmützelsee-Grundschule erhielt 1997 den Förderpreis der Badenia Bausparkasse AG in Kooperation mit der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. Gesucht wurden herausragende und beispielhafte aktive Schulgärten in allen Grundschulen Deutschlands, die Potentiale in den Kindern wecken: Sie sollen die Natur erleben und erfahren. Dabei aktiv Verantwortung gegenüber der Natur übernehmen.

Grüne Arbeit heute

Uns ist es gelungen dieses Engagement von Eltern, Lehrern und Kindern über viele Jahre bis heute aufrecht zu erhalten.

Jedes Jahr gibt es 2 Gartenarbeitstage mit den Klassen und einen Aktionstag am Samstag mit den Eltern.

Unser ehrenamtlicher „Gärtner“ Herr Stache bietet in regelmäßigen Abständen Gartenarbeitszeiten für kleine Schülergruppen an, um die Klassenbeete wieder „in Schuss“ zu bringen.

Außerdem unterstützt er die Erzieherinnen und Erzieher bei der Garten – AG am Nachmittag.

Der Förderverein unterstützt uns nicht nur finanziell, sondern vor allem auch durch unzählige Arbeitsstunden, von der kompetenten Planung bis zur praktischen Umsetzung.

An dieser Stelle danken wir dem Förderverein, besonders Frau Kerstin Jablonka und allen aktiven Mitgliedern und Eltern für ihren, langjährigen kontinuierlichen Einsatz recht herzlich.